RANA – Büro für Ökologie und Naturschutz Frank Meyer

Titelbild

RANA-Projektsteckbrief

F&E-Vorhaben Evaluierung des Nationalen Naturerbes (NNE)

Projektgalerie

NNE-Gebiet „Franzigmark“ bei Halle (Saale). Der ehemalige Militärübungsplatz ist ein Beispiel für ein weitestgehend durch Offenland geprägtes Gebiet. (NABU-Stiftung Nationales Naturerbe).
Das NNE-Gebiet „Rödel“, ebenfalls eine ehemalige Militärliegenschaft in Sachsen-Anhalt, wird durch die Naturstiftung David betreut.
Das NNE-Gebiet „Tätzschwitzer Heide“ (Hintergrund) und der Erika-See befinden sich an der Stelle des ehemaligen Braunkohletagebaus „Erika“ in der Oberlausitz bei Senftenberg. (Staatsbetrieb Sachsenforst).
Trockene Heiden mit Calluna vulgaris. NNE-Gebiet „Ruppersdorf“ (Thüringen, Naturerbe Bund).
Borstgrasrasen mit Arnika. NNE-Gebiet „Ruppersdorf“ (Thüringen, Naturerbe Bund).
Schafbeweidung (Umtriebsweide), NNE-Gebiet „Scheerener Heide bei Tangerhütte“ (Sachsen-Anhalt, Naturerbe Bund).

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Laufzeit

2017–2019

Auftraggeber

Bundesamt für Naturschutz

Projektinhalte

Das Nationale Naturerbe (NNE) bezeichnet naturschutzfachlich wertvolle Flächen aus dem Flächeneigentum des Bundes, bei denen auf einen Verkauf verzichtet wurde und die stattdessen dauerhaft dem Naturschutz gewidmet werden. Hierzu zählen ehemalige Militärflächen, das „Grüne Band“ entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, Treuhandflächen aus dem DDR-Volksvermögen sowie stillgelegte Braunkohletagebaue in Ostdeutschland. Bei Offenlandflächen sollen hierzu Konzepte zu erhaltenden oder wiederherstellenden Maßnahmen erstellt werden, Wälder sollen hingegen, ggf. nach einer nach einer vorgeschalteten waldbaulichen Übergangsphase, weitestgehend in den Prozessschutz übergehen: hier soll der Natur möglichst „freier Lauf“ gelassen werden.

Der Bund überträgt die Flächen unentgeltlich an die Länder, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU Naturerbe GmbH) sowie Naturschutzverbände und -stiftungen, die künftig für die Pflege und Entwicklung der Flächen zum Schutze der Natur verantwortlich sind. Auf einem Teil des Naturerbes übernimmt der Bund selbst die Naturschutzaufgaben. Derzeit sind bundesweit Flächen im Umfang von etwa 156.000 ha im Rahmen des Nationalen Naturerbes für den Naturschutz gesichert, welche aufgrund der o. g. Charakteristik bzw. Herkunft überwiegend in den neuen Bundesländern liegen. Insgesamt sind derzeit 54 Institutionen als Flächenempfänger gelistet, unter denen neben der DBU Naturerbe und das Naturerbe des Bundes, die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, die Heinz Sielmann Stiftung, die Stiftung Naturschutz Thüringen, die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg sowie die Umweltstiftung WWF die größten darstellen.

Die Flächenempfänger erstatten gegenüber dem Bund – vertreten durch das BfN – regelmäßig Bericht über die Entwicklung ihrer Liegenschaften. RANA wurde in einer Bietergemeinschaft mit „BfNL – Büro für Naturschutz & nachhaltige Landnutzung“ mit einer ersten Querschnittsevaluierung beauftragt, um den derzeitigen Status der Flächen (Stand der Übertragungen, Flächenausstattung, Erstellung der Leitbilder sowie der Pflege-/Maßnahme-Konzepte [Naturerbe-Entwicklungspläne] etc.) festzustellen. Außerdem soll ein Methodenkonzept für die zukünftige Evaluierung des Flächenmanagements erarbeitet werden. Dieses ist modular aufgebaut und wird im Rahmen des Projektes auf drei ausgewählten Flächen der Bundeslösung beispielhaft umgesetzt.

Weiterführende Links

Themenseite des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
Themenseite des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)
Weiterführende Seite des BfN.

RANA – Büro für Ökologie und Naturschutz Frank Meyer
Mühlweg 39
D-06114 Halle
Tel.: 0345-1317580
Fax: 0345-1317589
E-Mail: info(at)rana-halle.de

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